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WENIGER NERVEN UND GELD SPAREN? NEU: YOUTUBE ZEIGT JETZT DIE HÄUFIGKEITSVERTEILUNG!

WENIGER NERVEN UND GELD SPAREN? NEU: YOUTUBE ZEIGT JETZT DIE HÄUFIGKEITSVERTEILUNG!

Wie oft erreichst du deine Zielgruppe mit deiner Kampagne? Klingt nach einer sehr simplen Frage, ist aber schon auf nur einen Werbekanal bezogen ein sehr komplexes Ding. Von einer Betrachtung über alle Kanäle möchte ich gar nicht sprechen. Schaltest du YouTube Werbung, dann spielt die Frequenz eine große Rolle. YouTube lässt jetzt aber etwas mehr Licht ins Dunkel! Die Zahl der durchschnittlichen Kontakte eines Users mit deiner Kampagne wird nun etwas transparenter.

DAS ALTE PRINZIP DER FREQUENZMESSUNG

Bisher konnten wir nur eine übergreifende Frequenz, also Kontakthäufigkeit, auswerten. Pro Kampagne können wir die Zahl der Kontakte bestimmen, dies können wir pro Tag, Woche und oder Monat festlegen. Am Ende haben wir bisher aber nur einen übergreifenden Wert über die ganze Kampagne auswerten können. Das ließ leider sehr viel Spielraum für Interpretationen und Binsenweisheiten. Die Frequenz ist erst bei zwei Kontakten? Da geht doch bestimmt mehr, oder? #bösesAdvertiserLachen Und Zack die Frequenz weiter gelockert und das Budget hochgefahren. Geil. 

Früher wussten wir nur, dass wir zwei Kontakte hatten. Jetzt sehen wir genauer wie diese verteilt sind.

DIE VERTEILUNG DER KONTAKTE IST NEU

Wir sehen jetzt endlich die Verteilung unserer Kontakte. Zwei Werbeeinspielungen pro User im Schnitt sind wirklich sehr grob. Was ist denn, wenn wir sehr viele User nur einmal erreichen, aber einige viel zu oft. Die einen werden sich an nichts erinnern, die anderen sind hart genervt. In Google Ads sehen wir nun die Häufigkeitsverteilung. In Schritten von 1,2,3,4,5 und 10 Kontakten können wir jetzt auch die einzelnen Kontaktgruppen auswerten. Neu dazu kommen auch die durchschnittlichen Kontakte der letzten sieben und 30 Tage.  

WAS SOLL MIR DAS JETZT BRINGEN?

Doch wo kannst du jetzt Geld sparen? Wenn du Usergruppen mit zu hohen Kontakten siehst, dann solltest du deine Frequenz deutlich herunterfahren. Das Geld kannst du dir wirklich sparen oder in neue User investieren. Ein Ansatz wäre auch die eigenen Targetings kritisch zu hinterfragen. Einige deiner Targetings scheinen sehr relevant, aber zu klein für dein Budget zu sein, während andere sehr groß und für den YouTube Algorithmus nicht so wichtig zu sein scheinen. Prüfe also, wie du deine Targetings ausgewählt hast.   

SO GEHT’S MIT DER AUSWERTUNG

Die neuen Kennzahlen sind ganz fix ausgewertet. Auf Kampagnenebene kannst du über die Spalten deine aktuelle Ansicht anpassen. 

Hier passt du deine Ansicht in Google Ads an

Hier wählst du die Reichweitenmesswerte und kannst dort direkt alles anhaken. 

Die neuen Reichweitenmesswerte

FAZIT: MIR FEHLEN DIE ZIELGRUPPEN

Die neuen Infos helfen sehr, gerade bei höherem Werbedruck. Du bekommst einfach ein deutlich bessere Gefühl für deine Kampagnen und kannst deutlich besser optimieren. Um es aber richtig gut machen zu können, fehlen mir noch die Zielgruppen, da die Kennzahlen nur auf Kampagnenebene aufrufbar sind. Könnte ich mir die Zahlen pro Zielgruppe oder meinetwegen auch Anzeigengruppe anschauen, so wäre ich noch besser in der Lage die Kampagne zu optimieren. Dann könnte ich nämlich direkt sehen, wo der Schuh drückt und wie sich meine Targetings verhalten. Leider bin ich da wenig optimistisch, da auch die durchschnittliche Frequenz bisher nur auf übergreifender Kampagnenebene einsehbar war. Man soll aber nie Nie sagen…  

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