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Warum Du Keine YouTube Werbung Schalten Solltest

Warum du keine YouTube Werbung schalten solltest

Es gibt gute Gründe, warum du erstmal nicht in YouTube Werbung investieren solltest. Wenn du bestimmte Fehler begehst, kann es sein, dass du dein Budget nicht optimal einsetzt. Ich habe 5 Gründe für dich, warum du vorsichtig sein solltest.

Zielgruppen und Targetings

Passt du nicht auf, dann wählst du komplett falsche Zielgruppen aus. YouTube ist eine riesige Plattform und so advanced die Targetings auch sind, manche von ihnen sind einfach zu groß. Das Beispiel des Interessen Targetings „Musikliebhaber“ zeigt es deutlich auf. Der Google Reichweitenplaner zeigt auf, dass das Targeting allein in Deutschland 38 Millionen User enthält. Hier kannst du hinterfragen, ob dies noch eine wertvolle Zielgruppe ist oder einfach die Hälfte aller Nutzer der Plattform, die halt kein Spotify nutzen. Beispiele wie diese gibt es einige, darum pass genau auf, wie du deine Zielgruppen in Targetings übersetzt. Versuche ein Gefühl dafür zu bekommen wie groß deine Zielgruppe ist und stelle die Größe deiner Targetings dem gegenüber.

Der YouTube Reichweitenplaner hilft bei der Bewertung von Targetings

Falsches Setup bei Performance Kampagnen

YouTube und Performance ist ein komplexes Thema. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es funktioniert, aber nicht auf Knopfdruck. Wenn du kleine Zeit und Budget für eine Lernphase hast, dann sei vorsichtig. Meist geht man den Weg über sogenannte Soft Conversions sich den echten Buchungen oder Bestellungen anzunähern. Dies sind Conversions, auf die optimiert wird. Diese sind aber keine Käufe oder Buchungen, sondern häufiger auftretende Aktionen, wie bspw. eine Newsletteranmeldung oder ein andere Aktion auf der Website.

Du brauchst also einen Plan, Budget und etwas Ahnung vom Thema Tracking und Conversions.

Brand Safety

Bei der Brand Safety geht es darum, deine Marke vor einem schlechten Einfluss durch gefährliche Umfelder zu schützen. Läuft deine Kampagne vor Terror-, Gewalt-, Drogen- oder Katastrophenvideos so kann dies einen schlechten Einfluss auf deine Marke haben.

Das Thema YouTube und Brand Safety ist ein ganz besonderes und ist in den letzten Jahren immer wieder aufgekommen. Du musst dir bewusst sein, dass ein Teil deines Media Budgets bei den YouTube Kanälen landet. Ungewünschte Inhalte werden somit nicht nur erreicht, sondern z.T. auch mit finanziert. Bei den meisten Social Media Plattformen landet das ganze Budget bei den Plattformen, im Display Advertising verteilt es sich auf Tools, Vermarkter und Website, somit nicht unbedingt beim Ursprung des Themas, z.B. dem Ersteller einem rassistischen Videos.

Wo deine Media Budgets ankommen

Wenn du nicht weißt, wie du solche Videos umgehen kannst und auch nicht definieren kannst, was für dich als nicht sicher für deine Marke gilt, dann nimm dir erstmal die Zeit genau diese Themen zu klären.

Brand Suitability

Kannst du beantworten welche Themen und Videos zu deiner Marke passen? Ein der Brand Safety sehr ähnliches Thema ist dir Brand Suitability. Hier geht es weniger um gefährliche Inhalte, als viel mehr um nicht passende.

Der Burgerhersteller möchte nicht auf dem Veggie Kanal laufen und Borussia Dortmund braucht seine Trikots auf dem Kanal von Schalke 04 wohl nicht verkaufen.

Lass die Finger von YouTube Werbung, wenn du das Thema Suitability nicht für dich beantwortet hast. Das ist ein kleines Problem, kann aber zu sehr unpassenden Werbeeinspielungen führen.

YouTube Spots

Uff, was fliegen da draußen teilweise für Werbevideos herum… Bei allen Targetings und Trackings dieser Welt, ist doch das Video am Ende viel entscheidender für eine erfolgreiche Kampagne, als alle anderen Faktoren. Prüfe darum genau, ob deine Videos geeignet sind.

Ganz konkret: Werden in den ersten Sekunden bereits wichtige Informationen wie Marke, Produkt oder Aussage vermittelt? Wenn das nicht der Fall ist, kann es sein, dass du für „Zuschauer“ Geld bezahlst, die nicht einmal mitbekommen, was dein Marke zu sagen versucht. Der wichtigste Punkt ist also ein für YouTube funktionierender Spot.

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